30 Jan

2. Förderphase FID GEO

Der im vorigen Jahr eingereichte Fortsetzungsantrag für den FID GEO wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) positiv bewertet. Wir freuen uns über drei weitere Jahre Förderung des FID GEO mit der Möglichkeit, die Angebote für die Fachcommunity kontinuierlich weiter auszubauen. Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche, Anregungen und Kritik mit und nehmen Sie damit aktiv an der Verbesserung der Angebote des FID GEO zu den Geowissenschaften der festen Erde teil.

24 Jan

NFDI Konsortium „Erdsystemforschung”

Im Rahmen der nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)-Initiative des von Bund und Ländern eingesetzten Rates für Informationsinfrastrukturen (RfII) hat sich die Interessengemeinschaft NFDI4Earth konstituiert, um den Ansprüchen und Bedarfen der Erdsystemforschung bei der Vernetzung und Harmonisierung von Infrastrukturen, Archiven und Dienstleistungen gerecht zu werden.

Das angestrebte NFDI-Konsortium Erdsystemforschung (NFDI4Earth) bildet die Basis, um die Bedarfe der Community zu identifizieren und zu artikulieren, vorhandene Infrastrukturen einzubinden und notwendige Neu- und Weiterentwicklungen zu steuern und zu integrieren. Zugleich ermöglicht die Konsortiumsstruktur, den anstehenden kulturellen Wandel in der Digitalisierung gemeinsam zu moderieren und zu befördern.

Das erste NFDI4Earth Plenumstreffen hat am 19.12.2018 am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) in Hamburg stattgefunden. Aufgabe war, an einer gemeinsamen Schwerpunktsetzung für NFDI4Earth zu arbeiten.

Als wichtigstes Ergebnis des NFDI4Earth Plenumstreffens wurden 5 Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, welche die Struktur und den Inhalt des Antrages für ein NDFI-Konsortium bis zum 2. NFDI4Earth-Plenumstreffen am 21.2.2019 in Potsdam erarbeiten. Insgesamt haben sich mehr als 40 Kolleginnen und Kollegen über alle am Workshop vertretenen Institutionen hinweg bereit erklärt, an der Arbeit in den einzelnen Arbeitsgruppen mitzuwirken. Die Dokumentation des NFDI4Earth Plenumstreffens ist inzwischen online verfügbar.

11 Jan

Nature unterstützt Enabling FAIR Data initiative

Ab Januar 2019 wird in den Zeitschriften Nature und Scientific Data vorgeschrieben, dass Autoren Forschungsdaten, die Grundlage von Veröffentlichungen in den Geowissenschaften (und verwandten Bereichen der Weltraum- und Umweltwissenschaften) in diesen Zeitschriften sind, durch Repositories zur Verfügung stellen müssen. Um Autoren zu unterstützen und Anreize für den Datenaustausch zu schaffen, gibt es jetzt standardisierte Forschungsdatenrichtlinien und den Research Data Helpdesk, der kostenlose Beratung zu Forschungsdatenrichtlinien und Datenrepositorys bietet. Lesen Sie mehr darüber hier.

Verlage, geowissenschaftliche Fachgesellschaften und Vereinigungen, Datenzentren u.a. unterstützen offene und FAIR Forschungsdaten

Die Verpflichtung für das Publizieren von Daten ist eine der Aufgaben für Verlage, die im Commitment Statement in the Earth, Space and Environmental Sciences beschrieben sind, das jetzt von Nature und Scientific Data unterzeichnet wurde. Das Statement wurde fomuliert von der Initiative ‚Enabling FAIR Data initiative in the Earth, Space and Environmental Sciences‘, die ein Netzwerk von Interessenvertretern zusammenbringt, die politische Maßnahmen, Infrastrukturen und Dienste zur Unterstützung des offenen Datenaustauschs erarbeitet, damit offene Daten zu  in den Erdwissenschaften zum Standard werden. Sehen Sie sich alle Unterzeichner des Commitment Statements an.