30 Apr

EGU General Assembly 2020 online

Sharing Geoscience Online (#shareEGU20) bringt einen Teil der Aktivitäten der EGU General Assembly 2020 online. Vom 4. bis 8. Mai 2020 (MESZ) ist es möglich, online an den Sessions teilnehmen. Hervorzuheben ist, dass für die Teilnahme an Sharing Geoscience Online keine Anmeldegebühr zu entrichten ist.

Das Programm konzentriert sich auf inter- und transdisziplinäre Sessions, disziplinäre Sessions, Fachgesellschaftssymposien und great debates. Short courses und andere Veranstaltungen finden in verschiedenen Formaten statt (siehe Übersicht hier).

Bitte besuchen Sie die häufig aktualisierte Seite über Sharing Geoscience Online mit weiteren Hinweisen. Um Ihre Teilnahme besser zu organisieren, können Sie ihr persönliches Programm vorbereiten.

24 Apr

„Forschungsdaten“ in den Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der DFG

Der DFG-Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ wurde im Sommer 2019 aktualisiert und deutlich erweitert. In den Leitlinien ist das Thema „Forschungsdaten“ neu eingeführt und fest verankert. Wir informieren hier über die wesentlichen Punkte zum Thema „Forschungsdaten“ aus den Leitlinien, um die Erwartungen an Forschungseinrichtungen und Forschende weit bekannt zu machen.

Mit Inkrafttreten des Kodex zum 01.08.2019 müssen alle Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen alle 19 Leitlinien des Kodex rechtsverbindlich umsetzen, um Fördermittel durch die DFG erhalten zu können. Für diejenigen Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen, die bereits die einschlägigen Regelungen der Denkschrift der DFG „Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ rechtsverbindlich umgesetzt haben, besteht eine zweijährige Übergangsfrist für die Umsetzung der Leitlinien des Kodex. Die Frist beginnt am 1.8.2019 und endet am 31.7.2021.


Ausschnitte aus dem DFG-Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“

Leitlinie 12: Dokumentation

„Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dokumentieren alle für das Zustandekommen eines Forschungsergebnisses relevanten Informationen so nachvollziehbar, wie dies im betroffenen Fachgebiet erforderlich und angemessen ist, um das Ergebnis überprüfen und bewerten zu können. Grundsätzlich dokumentieren sie daher auch Einzelergebnisse, die die Forschungshypothese nicht stützen. Eine Selektion von Ergebnissen hat in diesem Zusammenhang zu unterbleiben.“

„Sofern für die Überprüfung und Bewertung konkrete fachliche Empfehlungen existieren, nehmen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Dokumentation entsprechend der jeweiligen Vorgaben vor. Wird die Dokumentation diesen Anforderungen nicht gerecht, werden die Einschränkungen und die Gründe dafür nachvollziehbar dargelegt. Dokumentationen und Forschungsergebnisse dürfen nicht manipuliert werden; sie sind bestmöglich gegen Manipulationen zu schützen.“

Erläuterungen zur Leitlinie 12

„Eine wichtige Grundlage für die Ermöglichung einer Replikation ist es, die für das Verständnis der Forschung notwendigen Informationen über verwendete oder entstehende Forschungsdaten, die Methoden-, Auswertungs- und Analyseschritte sowie gegebenenfalls die Entstehung der Hypothese zu hinterlegen, die Nachvollziehbarkeit von Zitationen zu gewährleisten und, soweit möglich, Dritten den Zugang zu diesen Informationen zu gestatten. Bei der Entwicklung von Forschungssoftware wird der Quellcode dokumentiert.“


Leitlinie 13: Herstellung von öffentlichem Zugang zu Forschungsergebnissen

„Ist eine Entscheidung, Ergebnisse öffentlich zugänglich zu machen, erfolgt, beschreiben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese vollständig und nachvollziehbar. Dazu gehört es auch, soweit dies möglich und zumutbar ist, die den Ergebnissen zugrunde liegenden Forschungsdaten, Materialien und Informationen, die angewandten Methoden sowie die eingesetzte Software verfügbar zu machen und Arbeitsabläufe umfänglich darzulegen. Selbst programmierte Software wird unter Angabe des Quellcodes öffentlich zugänglich gemacht. Eigene und fremde Vorarbeiten weisen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vollständig und korrekt nach.“

Erläuterungen zur Leitlinie 13

„Aus Gründen der Nachvollziehbarkeit, Anschlussfähigkeit der Forschung und Nachnutzbarkeit hinterlegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wann immer möglich, die der Publikation zugrunde liegenden Forschungsdaten und zentralen Materialien – den FAIR-Prinzipien („Findable, Accessible, Interoperable, Re-Usable“) folgend – zugänglich in anerkannten Archiven und Repositorien. Einschränkungen können sich im Kontext von Patentanmeldungen mit Blick auf die öffentliche Zugänglichkeit ergeben. Sofern eigens entwickelte Forschungssoftware für Dritte bereitgestellt werden soll, wird diese mit einer angemessenen Lizenz versehen.“


Siehe auch die Übersicht zum Thema Gute wissenschaftliche Praxis und Forschungsdatenmanagement auf forschungsdaten.info.

17 Apr

Neuer E-mail Newsletter des FID GEO

Mit Fokus auf den Geowissenschaften veröffentlicht der FID GEO regelmäßig Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen zu den Themen elektronisches Publizieren von Forschungsdaten, Texten und Karten auf seiner Website. Digitalisierung und Open Science sind weitere Schwerpunkte.

Sie können diese Neuigkeiten jetzt unkompliziert per E-mail empfangen: melden Sie sich hier an.

Wer sollte sich anmelden:

  • Information professionals an Forschungseinrichtungen: Bibliothekar*innen, Fachreferent*innen, Mitarbeiter*innen im Forschungsdatenmanagement
  • Wissenschaftler*innen aus den Geowissenschaften und verwandten Disziplinen
  • Geowissenschaftliche Fachgesellschaften
14 Apr

Ausschreibung Open Data Impact Award

Auch für Geowissenschaftler*innen interessant: Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. schreibt einen Open Data Impact Award aus, um Open Data in der Wissenschaft zu stärken.

Was der Award bietet:

  • Eine Fördersumme von insgesamt 30.000 Euro, verteilt auf drei Preisträger*innen
  • Sichtbarkeit für Preisträger und für das Thema, Öffentlichkeitsarbeit, Porträt der Preisträger durch den Medienpartner DUZ

Bewerben können sich: Wissenschaftler*innen (oder Forschergruppen) aller Disziplinen an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungsinstitutionen mit einem Sitz in Deutschland, die ihre Forschungsdaten offen gestellt und eine innovative Nachnutzung außerhalb der Wissenschaft ermöglicht und entwickelt haben oder das Potenzial für einen gesellschaftlichen Impact in der Nachnutzung ihrer Daten aufzeigen.


Die Bewerbungsfrist für alle Einreichungen ist der 30. Juni 2020.
Mehr Informationen: Ausschreibung und Bewerbung.

08 Apr

FID GEO call for abstracts GeoUtrecht2020

FID GEO ist co-organiser von zwei Sessions auf der GeoUtrecht2020 (24.-26. August 2020, Utrecht, NL) und ruft dazu auf, Beiträge zu einer oder beiden Sessions einzureichen. Details zu den Sessions siehe unten. Deadline für die Einreichung von abstracts: Dienstag, 5. Mai 2020.

Section 6, Theme 6.1, Session 6.1.1 ‚Research data and software management in times of FAIR and Open Data
Chairs: Andreas Hübner, GFZ German Research Centre for Geosciences; Dirk Fleischer, Kiel University

Demands for integrity, transparency and reproducibility of today’s research are increasing, posing new challenges for research data and software management in all science communities. The geoscience community is responding to these requests with a growing number of scientific networks and initiatives, at different levels and with varying thrust. Bottom-up driven initiatives like the Research Data Alliance (RDA) and national and international funding organizations bringing forward the German Alliance for Marine Science (DAM), the German National Research Data Infrastructure (NFDI) or the European Open Science Cloud (EOSC), all call for frictionless interoperability from the top-level side.All of this is supported by the intermediate activities like the Coalition for Publishing Data in the Earth and Space Sciences (COPDESS) and FAIR initiatives, promoting the cultural change in publishing and citation of data, samples and software in journal articles towards more transparent research. This session invites contributions that present novel approaches, best practices and community efforts in geoscience research data and research software management to enable open access and reuse of data and code.

Section 6, Theme 6.2, Session 6.2.2 ‚Concepts, practice and future of research data and software literacy
Chairs: Dirk Fleischer, Kiel University; Andreas Hübner, GFZ German Research Centre for Geosciences

Data Literacy is a fundamental competence to be able to participate in the digital world in science, work and society. Data Literacy is the ability to deal with data in a structured and systematic way and to use and question it consciously. Within recent years a strong call was made for improved ‚Data Literacy‘ and related ‚Future skills‘ for scientists. One prominent example in Germany was the launch of the funding programs for Data Literacy of the German ‚Stifterverband‘. The latter also participated in a combined call within the German state of North Rhine-Westphalia for institutions of higher education to provide data literacy education to the students with a total volume of 3 Mio Euro.This session invites presentations from people who are planning or already teaching ‚Data Literacy‘ and digital methods in their courses as a part of the general curricular. It may also worthwhile to share experiences with established programmes concerning Future Skills at an university. It is the intention of the session to provide examples of the multiple ways to take the education of the scientists of the future one step further by including data driven methods concurrent to teaching data creation.