09 Jan

Springer Nature und Projekt DEAL unterzeichnen Open Access-Transformationsvertrag

Springer Nature und die MPDL Services GmbH, im Namen von Projekt DEAL, haben den Vertrag für die bisher weltweit größte Open Access-Vereinbarung unterzeichnet.

Durch den Vertrag können Autor*innen der mehr als 700 teilnahmeberechtigten deutschen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen rückwirkend zum 1. Januar 2020 ihre Manuskripte in Springer Nature Hybrid- oder reinen Open-Access-Zeitschriften veröffentlichen. Im Rahmen der Vereinbarung werden jährlich weit über 13.000 Open-Access-Artikel von deutschen Forschenden erwartet.

Für jeden veröffentlichten Artikel in einer der 1.900 Hybrid-Zeitschriften fällt eine „Publish and Read (PAR)“-Gebühr von 2.750 € an, die zentral abgerechnet wird. Dabei ist wichtig zu wissen: die PAR Gebühr ist nicht mit einer marktüblichen article processing charge (APC) gleichzusetzen. Sie umfasst auch Kosten für den lesenden Zugriff auf das (fast) komplette Portfolio an Subskriptionszeitschriften des Verlags (siehe unten).

Teil des Vertrags sind darüber hinaus Rabatte auf die article processing charges bei fast allen reinen Open-Access-Zeitschriften des Verlags (ab 1. August 2020). Die Abwicklung dieser Veröffentlichungen wird zukünftig ebenfalls zentral geregelt.

Mit dem Vertrag erhalten die teilnehmenden Einrichtungen umfangreichen Lesezugriff auf die Zeitschriften-Inhalte von Springer, Palgrave, Adis und Macmillan. Allerdings sind Nature-Zeitschriften, Magazine (z.B. Scientific American, Spektrum der Wissenschaft) und technische Fachzeitschriften (z.B. ATZ, MTZ) nicht im Vertrag enthalten.

Text verändert aus der Pressemitteilung zur Vertragsunterzeichnung.

Siehe auch: Wesentliche Eckpunkte des DEAL-Springer Nature-Vertrages